Naturheilkunde - Verhaltenstherapie - Ernährungsberatung 



                       CLICKERTRAINING FÜR KATZEN


Es wird behauptet Katzen kann man nicht trainieren oder erziehen. Das ist falsch.

Studien belegen sogar, dass Katzen schneller lernen als Hunde. 

Sie sind sehr intelligent, neugierig und wissbegierig, sie wollen lernen und gefördert werden. Ist es nicht der Fall - aufgrund unserer Unkenntnis oder der fehlende Bereitschaft sie artgerecht zu beschäftigen, leiden sie darunter. 

In einer reizarmen Umgebung werden die intelligenten Räuber sehr schnell unterfordert, was zu Verhaltensproblemen wie Aggression oder Unsauberkeit, Trägheit, gesteirgerter Fresslust oder Stereotypien führen kann. Langeweile bedeutet enormen Stress für diese sensiblen Tiere und Stress macht bekanntlich früher oder später alle Lebewesen krank.

Hier hilft nur unsere Katzen ausreichen psychisch und physisch zu fordern!

Medizinisches Training im Safari und Zoo Dvur Kralove

Das zeigt sich nicht nur bei Hauskatzen, sondern besonders auch bei Zootieren. Enrichment und medizinisches Training finden mittlerweile in jedem guten Zoo statt. 

Und das ist gut so. 

Mein erster Kontakt mit Target und Clicker Training war tatsächlich im Zoo. Ich finde es immer wieder beeindruckend zu sehen, wenn Tiger, Löwen oder Leoparden bereitwillig bei diesem Training mitmachen, obwohl die ohne die Gitter den Pfleger in ihrem Revier höchstwahrscheinlich attackieren wurden. Wenn man solche Tiere mit viel Geduld, Respekt und Verständnis fürs Clickern begeistern kann, dann um so einfacher eine Hauskatze. 


Warum Clickern

Mit Clicker-Training kann man ein bestimmtes Verhalten antrainieren, wodurch das Zusammenleben erleichtert wird. 

Clickertraining bietet:

  • Abwechslung 
  • Psychische und physische Förderung
  • Erfolgserlebnisse 
  • Steigert das Selbsbewustsein
  • Stärkt die Bindung 
  • Vorsorge durch medizinisches Training 


Was und wie kann man trainieren?

F1 SavannahKatzen können auch an Geschirr gewöhnt werden und an der Leine gehen ( F1 Savannah "of Jambo")

Theoretisch kann man jede mögliche Übung mit der Katze trainieren.

  • Sitz
  • Platz nehmen und warten
  • In Box gehen
  • Autofahrten
  • Pfote geben/ high five
  • Slalom laufen
  • Springen
  • Kleine Tricks 
  • Mitgehen
  • Geschirr tragen
  • Mehr Kontakt zulassen
  • Hochnehmen 
  • Untersuchungen dulden
  • Sich kämmen lassen
  • Entspannen 

Clicker hat nichts mit Zwang zu tun. Katzen lassen sich auf ein Training nur, wenn es ihnen auch Spaß macht. Sie machen also mit nur wenn sie es wollen.

Es liegt an uns sie richtig zu motivieren .


Training

Wichtig für den Anfang ist eine freundliche und ruhige Atmosphäre, keine Ablenkung (Vogel am Fenster, Fernsehen, fremde Menschen) und Geduld. 

Lob und/oder Belohnung beim erwünschten Verhalten. Unerwünschtes Verhalten wird dagegen einfach ignoriert. Das Training an sich sollte eine bestimmte Struktur haben und nicht lange dauern. 5 -10 Minuten reichen völlig, dafür aber jeden Tag. Die Übungen werden mit mehreren kleinen Schritten geübt und verknüpft. Erst, wenn eine Übung „sitzt“ wird eine andere geübt. 

Später können sie gerne auch ihre andere Katzen dazu holen, denn (nicht nur) Katzen lernen auch durch Beobachtung und sie werden bestimmt bald mitmachen wollen.


Signalwort/ Zeichen

Ein Signalwort sagt der Katze, was von ihr verlangt wird. 

„Komm“, „hoch“, „Pfote“, „rein“..... Gehörlose- oder auch Filmtiere werden mit Zeichenkommandos trainieren. 


Clickersignal 

Diese Signale markieren genau den Moment, in dem die Katze ein erwünschtes Verhalten zeigt und kündigt eine umgehende Belohnung an. Man muss dabei nicht unbedingt einen Clicker benutzen,  eine Hundepfeife, Zungenschnalzer oder nur Wörter wie: „Fein”, „Brav“, „Keks“, „Yes“ tun es auch. Nach 2–3 Wiederholungen haben die meisten Katzen verstanden, worum es geht. Der Zusammenhang zwischen dem Geräusch (Schnalzer, Knackgeräusch des Clickers) und der Belohnung wird klar. 


Target

Der Begriff „Target“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Ziel“.

Mit „Target“ wird ein Gegenstand bezeichnet, den die Katze mit der Nase oder der Pfote berühren und beim Bewegen des Target ihm folgen soll. Sie können damit später Ihre Katze lenken. Zum Beispiel, dass sie auf eine Waage steigt oder in eine Transportbox geht. Für das Training wird meistens ein Stick mit einer Kugel oder einem Tennisball an der Spitze genutzt oder ein Stab. Man kann aber auch nur die Handfläche benutzen oder improvisieren und sich einen Stab selbst bauen. Im Grunde reicht auch ein Holzkochlöffel oder eine Fliegenklatsche.


Möchten sie auch mehr mit und für ihre Katze machen und Clickern lernen?

Melden sie sich bei mir!

Je nach dem, was sie üben und lernen wollen, fertige ich für sie einen genauen Plan mit allen nötigen Schritten. Außerdem begleite ich sie in der Zeit gerne telefonisch (WhatsApp) und unterstütze sie, sollte es kleine Rückschritte geben oder es ihnen an Motivation mangelt. Dieses Angebot  - ausführliches Telefonat, Trainingsplan und Betreuung - gibt es für 59,90€ (Festpreis). 


Clickern sie schon? 

Dann schreiben sie mir bitte unter diesem Artikel auf meine Facebook-Seite Catmedicum und teilen sie ihre Erfolge und Erfahrungen mit anderen. 


Vielen Dank und viel Spaß mit ihrer Samtpfote. 



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